Ölförderung in der Ostsee

„Es ist eine Zeit, in der man seine moralische Unschuld kaum behalten kann….“ (Zitat von Umweltminister Dr. Robert Habeck) Ölförderung in der Ostsee, direkt vor der Küste Schleswig-Holsteins? Pipelines und Betriebsstätten durchs und im Biotop? Und das Ganze durchgewunken und genehmigt von einem grünen Umweltminister (Dr. Robert Habeck)? Nein, kein politischer Schildbürgerstreich, sondern genau das droht unserer Ostsee!

 Hintergrund:

Schwedeneck ist eine der wenigen deutschen Küstenregionen mit einer Steilküste, geschützten Tierarten, zahlreichen Biotopen (Europäisches FFH-Schutzgebiet) und der Ostsee für vielfältige Wassersportarten direkt vor der Tür. Tausende von Menschen aus ganz Deutschland machen hier jedes Jahr Urlaub, genießen das Meer, mehrere Biohöfe betreiben ökologische Landwirtschaft, und viele Bewohner leben vom Tourismus. Diese einmalige Region soll nun dem Profitdenken eines Ölkonzerns (DEA AG) geopfert werden. Und das unter dem persönlichen Segen des schleswig-holsteinischen Umweltministers Dr. Robert Habeck (Bündnis 90 / Grüne).

Schleswig – Holstein Pétrole

Dr. Robert Habeck hat den Antrag zur Ölaufsuche im Widerspruch zu einem ausdrücklichen Nein aus seinem eigenen Ministerium genehmigt. Wird er nun auch einen Betriebsstättenantrag durchwinken und dadurch eine Ölförderung auf Jahrzehnte genehmigen?

Die Gefahren:

Wenn die DEA AG mit der Ölförderung beginnt, wird die Region sterben. Die Ostsee mit ihren Stränden und ihrer einmaligen Steilküste wird künftig direkt neben einem Industriebetrieb mit Lärm und verunreinigter Luft liegen. Existenzgrundlagen werden zerstört, Trinkwasser ist in Gefahr, und Kinder wachsen mit dem erhöhten Risiko von Krebserkrankungen auf. Zahlreiche Surf-, SUP- und weitere Wassersport Spots drohen von der Landkarte zu verschwinden.

Außerdem das Thema Fracking: Schon die konventionelle Ölförderung – bei der große Mengen giftiger Abfälle anfallen – hätte fatale Folgen für die Region. Wenn aber die DEA AG eine neue Bohrstation und eine Pipeline mitsamt Verladebahnhof bauen will, liegt dann nicht die Vermutung nahe, dass sie nach dem Herauspressen des Restvorkommens die darunterliegende ölreiche Schieferschicht mit Hilfe von Fracking ausbeuten wird? Die rechtliche Grundlage dafür wäre gelegt.

Der Appell:

„Herr Umweltminister Dr. Habeck, nehmen Sie die Ihnen auferlegte Verantwortung wahr: Verweigern Sie dem Ölkonzern DEA AG den Betriebsstättenantrag sowie weitere Bewilligungen hinsichtlich des Feldes Schwedeneck-See!“

 Wir erinnern uns noch zu gut an Haltungen und Kommentare von Dr. Robert Habeck zur Energiewende, Dekarbonisierung und zum Klimaschutz: „Bund verhindert besseren Klimaschutz“ – „Warum Klimaschutz keine Luxuspolitik ist und über eine Bundesregierung, die widersprüchlich handelt.“ (Zitate von Dr. Robert Habeck) Werdet aktiv, engagiert Euch!

Einige Monate nach dem erfolgreichen Unterbinden des Ölförderprojekts vor den Kanarischen Inseln ist es heute die Ostsee, auf die wir ein wachsames Auge werfen. Die Demokratie steht für das Stimmrecht eines Jeden. Lasst uns eure Stimme hören und macht euch stark, dieses Projekt zu unterbinden!

Laisser un commentaire

Votre adresse de messagerie ne sera pas publiée. Les champs obligatoires sont indiqués avec *